Aufbau einer Yogastunde

Ich möchte mit dir deinen Kreislauf aktivieren, Spannungen lösen und deine Gedanken etwas zur Ruhe bringen. Nur durch die Gesamtheit der Yoga-Stunde können wir unseren körperlichen und geistigen Zustand verbessern.

Generell gibt es im Yoga keine Regeln, sondern lediglich „Bausteine“, die eine runde Yogapraxis ausmachen.

Tipps vor deiner ersten Yogastunde

Im Yoga wollen wir im Rahmen unserer eigenen anatomischen Befindlichkeit beweglich werden.

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Auch Menschen die erst im höheren Alter mit Yoga anfangen, können Yoga üben. Yoga zielt nämlich vor allem darauf ab, dass du dich in deinem eigenen Körper und Geist wohl fühlst und Kontakt zu dir selbst herstellst.

Die Lehre des Yoga besteht darin, zu jedem Zeitpunkt Ruhe und Gelassenheit in sich zu finden und diese Qualität in sich zu stärken. Das bedeutet also, dass du Yoga auch beim Kochen, auf einem Spaziergang, beim Sitzen in der Stille oder wo auch immer praktizieren kannst. Das einzige, was zählt ist, dass du im Hier und Jetzt ganz bewusst in Kontakt mit dir bist.

  • Übe mit leerem Magen.
  • Lasse die Außenwelt sich für einen Moment ohne dich weiterdrehen.
  • Schalte dein Handy aus.
  • Nimm dir etwas zum Trinken mit.
  • Schnapp dir deine Matte, eine Decke und vielleicht ein Sitzkissen … und los geht’s!
1 Anfangsmeditation
Ankommen auf deiner Matte, Alltag und Stress hinter dir lassen und dich im Hier und Jetzt zur Ruhe kommen lassen
2 Pranayama (Atemübungen)
Atemübungen haben einen besonderen Einfluss auf deine innere Ruhe, da du z.B. die Gehirnfrequenz auf Schwingungsbereiche tiefster Entspannung senken kannst. Wenn du dich auf deine Atmung konzentrierst, spürst du eine körperliche und somit auch eine mentale Entspannung. Auch dein Gedankenkarusell wird durch die bewusste Atmung gestoppt.
3 Asanas (Üben von körperlichen Stellungen)
die die Mobilisierung der Wirbelsäule Stärkung der Muskulatur und des Bindegewebes sowie Anregung des Stoffwechseln beinhalten. Die Übung der einzelnen Asanas lässt dich für ein paar Minuten in die Stille eintauchen, um dich mit deiner Kraft zu verbinden.
4 Sonnengruß / Yogaflow
In der Regel praktiziere ich zusätzlich einen kleinen Yoga Flow, der sich aus verschiedenen Asanas zusammensetzt. Die sogenannte „sanfte Welle“ ist eine Basic-Übungssequenz, die den Kreislauf in Schwung bringt und die Konzentrationsfähigkeit schult. Die achtsame Bewegung im Einklang mit einer sanft fließenden Atmung gibt dir die Möglichkeit, dich treiben zu lassen und dem Fluss einfach hinzugeben. Denn auch Leben kommt in Wellen, mal sind es kleine, mal grosse Herausforderungen. Wir können sie zwar nicht verhindern, aber wir können durch Achtsamkeit lernen, wie wir darauf reagieren.
5 Savasana
Tiefenentspannung am Ende der Praxis